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Foto: Tim Duggan/dpa

Albumvorstellung: «Be Here Instead»

Parker Millsap:

Zwischen Honky-Tonk und Soul

Nashville (dpa) - Wenn Amerikaner über ihre Landsleute aus dem Staat Oklahoma sprechen, begleiten sie dies mit einem mitleidigen Lächeln. Denn «Okies» gelten als einfache Leute vom Land.

Doch wenn Parker Millsap auf die Bühne tritt, weicht das oft süffisante Lächeln einem verzückten Blick. Schließlich hat «Okie» Millsap mit seinen knapp 28 Jahren bereits die Blues-, Americana- und Country-Welt erobert.

Schon bei seinen ersten größeren Auftritten vor sieben Jahren bescheinigte ihm das US-Rundfunksyndikat National Public Radio (npr) großes Potenzial. Er habe eine Stimme, die sowohl für «Honky-Tonk aus dem Süden als auch Soul aus dem Norden» geeignet sei, dazu noch gutes Aussehen wie ein Filmstar und ein Händchen für das Komponieren.

Nach einer knapp dreijährigen Pause hat Millsap jetzt ein neues Musik-Projekt abgeschlossen. Das Album «Be Here Instead» ist zumindest musikalisch ein neuer Gehversuch, denn er wendet sich stilistisch vom düsteren und energiegeladenen Folk ab. Stattdessen versucht er sich auf seinem fünften Studio-Album in neuen Ausdrucksformen - und hat mit allem experimentiert, vom Klavier über Effektpedalen bis hin zu Old-School-Drum-Machines. So lässt sich sein Stil auch nicht festzurren.

Die erste, bereits ausgekoppelte Single «The Real Thing», mit Erin Rae als Gastsängerin, ist nach Millsaps Bekenntnis «ein Song, dessen Bedeutung mir mit der Zeit neue Facetten offenbart hat». Zunächst wollte er eigentlich nur ausdrücken, wie sehr er seine Frau vermisse. Danach ging es «um meine generelle Abneigung gegen Internetkommunikation, und dann kam die Pandemie, und es ging darum, dass ich von dieser Art von Kommunikation abhängig bin und mich nach körperlicher Nähe sehne. Die These des Songs ist also: Facetime ist Mist.»

Gefühlvoll geht es auch im Song «Vulnerable» (Verletzlich) zu. «Es geht dabei um hören und gehört werden», verrät Millsap. «Es geht darum, stark zu sein, indem man nachgiebig ist. Es ist einfach eine Erinnerung am mich selbst, nett zu sein.»

Auch ihn haben die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen hart getroffen. «Ich vermisse es, für euch alle zu spielen», schrieb er auf seiner Facebook-Seite. Zwar habe er mit seinem Team einige Videos aufgenommen, um die Zeit zu überbrücken, «aber nichts ist besser als Live-Musik». Er könne es daher kaum erwarten, wieder «in Fleisch und Blut» vor seinem Publikum aufzutreten.

© dpa-infocom, dpa:210330-99-22516/3

Website Parker Millsap

Parker Millsap bei Facebook

Garbage: «No Gods No Masters»

Foto: picture alliance / dpa

Berlin (dpa) - Nirvana-Produzent Butch Vig war der bekannte Name und die rothaarige Sängerin Shirley Manson der Hingucker, als Garbage mitten in der Grunge-Ära die Szene aufmischten. Mit ihrem selbstbetitelten Debüt (1995), das zwischen Alternative-Rock und Pop pendelte, schien die Weltkarriere programmiert.

Ein Vierteljahrhundert später muss man feststellen, dass daraus trotz einiger starker, mindestens solider Alben nichts wurde - aber Garbage sind immer noch da, sogar in Originalbesetzung.

«No Gods No Masters» heißt das siebte Studioalbum der britisch-amerikanischen Band. Und wie der allen Göttern und Herrschern eine Absage erteilende Titel nahelegt, ist es politisch geworden. Schon der Opener «The Men Who Rule The World» setzt ein gesellschaftskritisches Ausrufezeichen. Mit viel Wut im Bauch und düsteren Elektro-Rock-Tracks wie «Godhead» oder dem gruseligen «A Woman Destroyed» geht es weiter, auch zwei sphärische Pop-Balladen («Waiting For God», «This City Will Kill You») sind im Angebot.

Trump machte das Leben schwer

«Natürlich hatte mich das allgemeine gesellschaftliche Klima beeinflusst», sagt die in Los Angeles lebende Schottin Manson (54), die schon früher gern provozierte, im Interview des «Rolling Stone». «Es war immer schwieriger geworden, unter Trump zu leben und zu ertragen, was um uns herum geschah. Das Album spiegelt das wider - es sitzt mitten in einem Schlangennest.» Der Nachfolger von «Strange Little Birds» (2016) sei also genau «die Platte, die wir gefühlt zu diesem Zeitpunkt einfach machen mussten».

Das Quartett und Koproduzent Billy Bush (Mansons Ehemann) begannen im Sommer 2018 mit ihren Arbeiten an dem, was später ihr bis zu 19 Tracks umfassendes «No Gods No Masters» werden sollte. Zunächst ohne konkretes Songmaterial - man jammte und experimentierte, die Laune war gut. «Wir streiten auch miteinander, aber wir können das schnell wieder abhaken und darüber lachen», sagt Produzenten-Ikone Vig im «Rolling Stone». «Das ist ein Vorteil, wenn man lange zusammen ist.» Und so darf es gern noch ein Weilchen weitergehen - Garbage erfinden sich zwar nicht neu, geben aber nochmal ordentlich Gas.

© dpa-infocom, dpa:210608-99-904657/3

Website Garbage

 

 

Albumvorstellung: «Earth, Wind & Feiern»

Foto: Christian Charisius/dpa

 

Jan Delay

bringt den Groove zurück

Hamburg (dpa) - Gewohnt lässig, sympathisch cool und wieder ziemlich tanzbar: Der Hamburger Hip-Hop- und Funkmusiker Jan Delay bringt mit seinem neuen Album den Groove in die Wohnzimmer.

Mit «Earth, Wind & Feiern» holt der 45-Jährige dabei zum musikalischen Rundumschlag aus. Nicht nur bringt er seinen Fans wieder den vertrauten Disko-No.1-Sound und den bekannten Soul, Funk und Beat mit, er lässt gleichzeitig auch kreative musikalische Elemente einfließen.

Er habe einfach alles an Musik gemacht, was er feiere. «Funkyreggaeafroboogielatinskatrap oder so ähnlich», hatte er dazu im Januar auf Twitter geschrieben. Vor allem aber darf zu den positiven Vibes des fünften Solo-Albums von Delay wieder ordentlich getanzt werden.

Schon beim Intro der Club-Platte fällt das Sitzenbleiben schwer. Die Fanfaren der Bläser verraten auf Anhieb, wohin die Reise gehen wird - zu den funkigen Tönen des schon bekannten Delay-Universums. Und Delay singt im Intro dazu durchaus selbstironisch: «Fresher denn ever, endlich wieder meinen Job machen. Nach einer Rock-Platte, auf die keiner Bock hatte». Zudem zeigt sich Delay sowohl verspielt mit Videospiel-Sound aus den 90ern als auch mit ernsten wie aufmunternden Texten wie «Ja, es sind finstere Zeiten. Aber das muss gar nicht sein. Lasst uns die Wolken vertreiben. Ich hab' Sonne dabei.»

Das scheint gerade in der Corona-Zeit zu passen. Der Großteil der Platte ist allerdings vor der Pandemie entstanden. «Ich fand aber damals die Zeiten auch finster.» Vor allem der Rechtsruck auf der ganzen Welt und die schlecht bewältigte Klimakrise hätten ihn zu der Zeit beschäftigt. «Ich wollte in jedem Fall eine positive Platte machen. Gute Laune, Positives, Lächeln im Gesicht, Tanzen, Feiern - nicht, um das andere unter den Teppich zu kehren, sondern um Kraft zu kriegen.» Es sei ihm auch darum gegangen, die kritischen Themen anzuschneiden, aber gleichzeitig trotzdem unterhaltend und tanzbar zu sein.

Außerdem sollte die Club-Platte das Gegenteil der zuvor veröffentlichten - und größtenteils von Kritikern verrissenen - Rock-Platte «Hammer & Michel» werden. Mit der habe er sich mal nach niemandem richten müssen. Da habe er «schreien, pöbeln und spucken» können. Nun aber sollte es wieder positiver werden. «Dieses Mal habe ich gemerkt: Ich will nicht so negativ. Das ist irgendwie scheiße. Das ist nicht mein Ding. Die Zeit ist blöd, wir brauchen alle gute Laune, damit wir das irgendwie gewuppt kriegen.»

Und das ist ihm gelungen. «Earth, Wind & Feiern» macht unbestreitbar gute Laune. Erste Kostproben davon hat Delay bereits Anfang Mai gegeben, als er spontan ein Live-Konzert in voller Band-Besetzung aus dem Hamburger Club Gruenspan kostenlos ins Internet streamte und dabei auch Lieder der neuen Platte zum Besten gab.

Die gehen ins Ohr und tanzen dort weiter. Vor allem «Eule» (feat. Marteria), «KinginmeinDing» und «Spaß» bleiben nicht nur wegen ihrer Melodien und Beats, sondern auch wegen ihrer Texte hängen. Delay singt über fremdenfeindliche Menschen («Spaß»), lästert über die Abhängigkeiten von Systemen wie Siri und Alexa («Alexa») und singt in «KingInMeinDing» auf ziemlich lustige Art auch über sich - «Du sagst: Keine Sau weiß, wer Jan Delay ist. Aber deine Frau hat mich in ihrer Playlist. Deine coolen Nachbarn sagen, dass ich rocke und deine kleinen Nachfahr'n feiern Rabe Socke.» Delay hatte mit seiner auffallenden Stimme in der Vergangenheit für Hörbücher und Filme auch dem Zeichentrick-Raben seine Stimme geliehen.

Das markante Näseln fehlt auch auf dem neuen Album natürlich nicht. Das gehört zu Delay wie seine Anzüge und Hüte. Deswegen könne er auch nie bei der Pro7-Show «The Masked Singer» mitmachen, sagt er mit einem Grinsen. «Da würde ich in der ersten Runde rausfliegen. Ich muss ja nur den Mund aufmachen, dann weiß doch jeder, wer das ist. Meine Stimme erkennst du aus drei Millionen.»

© dpa-infocom, dpa:210518-99-640971/3

Tweet von Jan Delay (Januar)

Albumvorstellung: «Delta Kream»

Foto: --/Nonesuch/Warner Music/dpa

US-Duo

The Black Keys

huldigen dem puren Blues

Berlin (dpa) - Die nun schon zwei Jahrzehnte dauernde Karriere der Black Keys verlief so eindrucksvoll wie unerwartet: Zwei dünne Weiße, die vom klassischen US-Blues kommen, laden diesen betagten Musikstil mit rauer Garagenrock-Energie und versiertem Soul-Feeling auf.

Nach längerer Anlaufzeit in der Indie-Nische feiern sie damit weltweit Charts-Erfolge und gewinnen unter anderem sechs Grammys.

Zusammen mit dem Mann-Frau-Duo The White Stripes aus Detroit/Michigan verpassten Dan Auerbach (Gitarre, Gesang) und Patrick Carney (Schlagzeug) einem uralten Genre die längst fällige Frischzellenkur. Dass man mit so archaischen Klängen als Festival-Headliner vor Zehntausenden Menschen in großen Stadien auftreten kann, hatte vor dem Auftauchen der beiden US-Mini-Bands wohl niemand erwartet.

Das bereits zehnte Studiowerk «Delta Kream» wurde von der Black-Keys-Fangemeinde dennoch mit etwas Skepsis erwartet. Denn eine Zeitlang hielten sich Trennungsgerüchte, die beiden Vorgänger «Turn Blue» (2014) und «Let's Rock» (2019) fielen auf der Suche nach neuer Inspiration irgendwie orientierungslos aus (sehr gut verkauft wurden sie gleichwohl immer noch).

The Black Keys gehen jetzt nach dem Motto «Zurück zu den Wurzeln» in ihr drittes Band-Jahrzehnt. Damit landen sie wieder beim originären Blues und verzichten auf selbstgeschriebene neue Songs. Ob es dem gefragten Produzenten Auerbach und seinem Drummer-Kollegen Carney zuletzt an gemeinsamen Ideen mangelte oder an Ambitionen - man kann darüber spekulieren, sich über das ausdrücklich nicht experimentelle Album «Delta Kream» aber trotzdem freuen.

Denn diese Blues-Standards begeistern wieder mit der von den ersten Platten gewohnten minimalistischen Ursprünglichkeit und einer zuletzt vermissten Frische - etwa gleich im explosiven, von John Lee Hooker stammenden «Crawling Kingsnake». Sumpfige Grooves, verschwitzte Gitarrenriffs, treffsichere Soli (Anspieltipp: das Virtuosenstück «Poor Boy A Long Way From Home») und Auerbachs tolle, «schwarze» Stimme - nicht mehr und nicht weniger. The Black Keys pur also.

Schon früher hatte die Band aus Akron/Ohio sich vor den Blues-Helden der Vergangenheit verbeugt: vor Robert Lee Burnside und Junior Kimbrough auf dem Debüt «The Big Come Up» (2002), oder kurz danach auf «Chulahoma», das weitere Kimbrough-Coverversionen enthielt. Auch ihre Album-Welthits «Brothers» (2010) und «El Camino» (2011) enthielten noch viele liebevolle Südstaaten-Blues-Referenzen.

The Black Keys nahmen «Delta Kream» in Auerbachs «Easy Eye Sound Studio» in Nashville/Tennessee auf, mit Musiker wie Kenny Brown und Eric Deaton, zwei langjährigen Begleitern von Burnside und Kimbrough. Die jahrzehntealten Lieder vom Mississippi Hill Country «sind für uns heute noch genauso wichtig wie damals, als Pat und ich unsere Instrumente zur Hand nahmen und begannen, zusammen zu spielen», sagt Auerbach über den Tribute-Charakter des neuen Albums.

Und Carney fügt hinzu: «Die Session wurde nur wenige Tage im voraus geplant, und nichts wurde geprobt. Wir haben das gesamte Album in etwa zehn Stunden über zwei Nachmittage aufgenommen (...).» Ja, man hört den Black Keys die Freude darüber an, der dunklen Ursuppe des Blues wieder näher gekommen zu sein. Ob sich mit dem Retro-Konzept von «Delta Kream» ein Kreis schließt oder ob es danach für die beiden Musiker als Duo weitergeht - diese Frage beantwortet das Album noch nicht.

© dpa-infocom, dpa:210516-99-618458/2

Webseite The Black Keys

 

 

 

 

Albumvorstellung: «Mexico»

Foto: Studio Marco Fischer/BeckToMusic/dpa

 

Mighty Oaks

mit Folk aus dem Keller

Berlin (dpa) - Im Heimstudio im eigenen Keller fühlte es sich für die Mighty Oaks fast so an wie am Anfang. Zu Hause bei US-Sänger Ian Hooper in Berlin produzierten die Mighty Oaks ihr neues Album «Mexico» in Eigenregie. Dabei blickt die Folk-Band («Brother») mit gemischten Gefühlen auf das Corona-Jahr zurück.

«Ich hatte so viel Zeit wie seit acht Jahren nicht mehr», erzählte Hooper der Deutschen Presse-Agentur. Gleichzeitig wurde die Sehnsucht nach Auftritten vor Publikum immer größer. «Ich würde alles geben, um wieder auf Tour zu fahren», sagt der US-Sänger, der mit seiner Familie in Berlin lebt. Auch wenn viele andere Menschen deutlich härter getroffen seien: «Das tut schon seelisch weh.»

Hooper allein ist gerade bei der Vox-Musikshow «Sing meinen Song - Das Tauschkonzert» zu sehen. Zur Band gehören neben ihm aber noch Gitarrist und Keyboarder Claudio Donzelli aus Italien sowie Bassist Craig Saunders aus England.

«I never saw it coming», singt Hooper zu Beginn des neuen Albums - «ich habe es nicht kommen sehen». Auch die Mighty Oaks wurden von Corona überrascht. Im März 2020 kamen sie gerade von ihrer Tour aus Norwegen zurück - dann kam der Lockdown. Weitere Songs auf dem Album stehen unter dem Einfluss der Krise. Ein Corona-Album soll es aber nicht sein. «Die Platte ist nicht befallen von dem Virus», sagt Hooper. «Ich schreibe lieber Musik, die zeitlos ist.»

Auf ihrem vierten Album konzentriert sich die Band wieder auf ihre Stärken: mehrstimmiger Gesang, Akustik-Gitarren, wenig Drumherum. Typisch Folk-Musik eben. Die großen Erfolge der Musikrichtung liegen jedoch schon eine Weile zurück. Ende 2009 startete die Band Mumford & Sons mit Songs wie «Little Lion Man» durch. Auch Bands wie die Lumineers («Ho Hey») füllten die Hallen.

Auf dieser Welle schafften es 2014 auch die Mighty Oaks mit «Howl» in die Top Ten der Charts. Songs wie «Brother» oder «Seven Days» erreichten im Radio ein breites Publikum. Die Mighty Oaks klapperten die großen Festivals ab und tourten durch Europa.

«Es ist wunderschön, wenn die Musik hoch und runter im Radio läuft», sagt Hooper rückblickend. «Das haben wir mitgenommen und sehr viele Fans gewonnen.» Das hohe Level konnten sie mit den folgenden Alben jedoch nicht halten. «Dreamers» schaffte es nur noch in die Top 20. Noch schwieriger wurde es mit «All things go».

Ein kleiner Trost: Auch bei Mumford & Sons und anderen Folk-Größen läuft es nicht mehr so wie früher. «Jede Zeit hat ihre wichtigen Mainstreams. Das ist im Moment bei der jüngeren Generation Hip Hop», sagt Udo Dahmen von der Popakademie Baden-Württemberg. «Das wird sicher auch noch eine Weile so bleiben.»

Für Folk-Bands wie die Mighty Oaks muss das nicht unbedingt schlecht sein. Jede Stilrichtung habe ihr Kernpublikum, das über den Trend hinaus bleibt, sagt Dahmen. «Die Bands verschwinden nicht einfach, sie sind nach wie vor da, und besinnen sich auf ihr Kernpublikum.» Das sieht auch Hooper so. «Die Leute, die immer noch zu unseren Shows kommen, sind wirklich Fans von uns», sagt er. «Wir haben ein Level gehalten, das sehr gut ist.»

Ganz zufrieden geben wollen sich die Mighty Oaks damit aber anscheinend nicht. Bei «Sing meinen Song» erreicht Frontmann Hooper pünktlich zur Veröffentlichung des neuen Albums neue Zielgruppen. «Das ist eine Möglichkeit, noch mehr Leute zu gewinnen», gibt er zu.

Zusätzlich könnte der Band etwas anderes in die Karten spielen. Nach überstandener Corona-Krise könnte der Wunsch nach Live-Musik wieder wachsen. «Da hat die Folk-Musik eine echte Chance», sagt Dahmen. Bands wie die Mighty Oaks könnten von der Straßenmusik bis zum großen Festival alles bespielen.

© dpa-infocom, dpa:210506-99-495654/3

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Sing meinen Song auf Vox

Vox zu Ian Hooper

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