Juliette Lewis - "Terra Incognita"
Eure Stimme zählt!!!
ALBUM: Terra Incognita 
VÖ: 28.08.2009
Label: Roadrunner Records
Vetrieb: Warner
Aus Hollywood Blockbustern à la Natural Born Killers und From Dusk Till Dawn bereits weltbekannt, tauchte
JULIETTE LEWIS 2004 plötzlich mit einem lauten Knall als wütende Punkrockerin auf. Nach vier Jahren, zwei
Alben und zahllosen Tour- und Festival-Shows, bei denen sie sich mit ihrer Liveband THE LICKS die Bühne mit
Rockgrößen wie The Killers, Foo Fighters, Muse und Chris Cornell teilte, veröffentlicht sie nun unter ihrem eigenen
Namen am 28. August ihr Roadrunner Records Debüt „Terra Incognita“.
Mit der von ihr gegründeten Band THE LICKS brachte Lewis 2004 die EP „ … Like a Bolt of Lightning” heraus, auf
die das Album „You’re Speaking My Language” folgte. Als 2006 „Four on the Floor” veröffentlicht wurde, feierten
THE LICKS ihren internationalen Durchbruch und spielten Festivals wie Iceland Airwaves, V Festival (U.K.), Leeds
& Reading und das Lollapalooza. Und für Juliette ist die Zeit des Tourens noch lange nicht vorbei: Neue Tourdaten sind bereits bestätigt und im November beehrt die quirlige, wilde Rockdame mit ihrem ersten Solo-Album „Terra Inconita“ im Gepäck auch wieder die hiesigen Clubbühnen.
Während der zweijährigen Tour zu „Four on the Floor” kam bei Juliette der Wunsch eines frischeren Gitarrensounds auf, der mehr Atmosphäre statt Rhythmus hat und Melodien, die bewegend und dynamisch sind. „I was hiding behind the bombast and rhythm guitar, riffs and hooks," erzählt sie. „So it took five years to cut my teeth and really develop as a musical force and songwriter and gain the courage to now let my voice roar and emote." Nachdem sie Omar Rodriguez-Lopez von The Mars Volta auf dem Fugi Rock Festival in Japan getroffen hatte, sprachen die beiden darüber zusammenzuarbeiten. Sie unterhielten sich über Fellini-Filme und über die Beziehung zwischen
Drama und Musik und der Kontakt vertiefte sich. „I was on a search for a producer who could unearth and interpret
my musical identity and venture into the unknown with me," erklärt sie.
Lewis besuchte Rodriguez-Lopez in seinem Studio in New York und brachte Songs mit, die sie auf einem Klavier
bei sich Zuhause aufgenommen hatte. Rodriguez-Lopez war sofort von der „kompromisslosen Ehrlichkeit“ der
Musik begeistert. Er begann verschiedene Instrumente und Orchestrierungen hinzuzufügen und schickte Juliette
diese per Mail. „He blew my mind," schwärmt Lewis. „I was looking at combining the elements of heaven and earth
sonically, and Omar seemed to understand this language."
Lewis hat die meisten der 11 Tracks, die auf dem neuen Debüt-Album „Terra Incognita“ im September erscheinen, mit ihrem guten Freund, dem Gitarristen Chris Watson während der letzten Jahre geschrieben. Mit Rodriguez- Lopez nahm sie gegen Ende des Jahres 2008 drei Wochen in seinen Studios in New York und Guadalajara auf.
Beteiligt waren von Rodriguez ausgewählte Musiker, die zum Projekt passten. Gemischt wurde das Album schließlich von Rich Costey (Nine Inch Nails, Muse) in den Electric Lady Studios in New York City. Das Resultat ist ein überwältigendes Album von epischer akustischer Breite über das Lewis sagt: „This is my version of whatever soul is. I let the haunted woman come through – the tormented blues soul singer – as well as my full-throttle rock voice."
Der Opener „Romeo” beginnt mit einem verträumten Riff, das von Lewis himmlischen Gesang und einem
kraftvollen, lässigen Beat untermalt wird. Lewis erzählt, dass sie den Song in Italien über „a blue-eyed something"
geschrieben hat und "(that) you can feel all the colors and shapes of moonlight and water in the dreamy guitars."
„Hard Loving Woman” entstand, als eine von Watsons Gitarrenmelodien einen Text von Lewis perfekt ergänzten,
den sie schon seit geraumer Zeit im Kopf hatte. Sie nahm den Song in einem einzigen Take auf und Rodriguez
überzeugte sie, den Song genau so zu lassen. „I said it won't ever get any better than that", erinnert er sich – und er
hat Recht. Lewis erinnert in dem Song an Janis Joplin, während sie Texte singt wie „Society's got no place for me."
Im experimentellen Song „Female Persecution” wird ein rückwärts abgespieltes Schlagzeug mit warmklingenden
Tönen gemischt, die gleichzeitig bedrückend und befreiend wirken. „I love contradictions and contrasts, sonically
and emotionally, and I have so many things that juxtapose," sagt Lewis. „Strength and despair, innocence and
decay, dreams and disillusionment – and how you convey all this through different sounds, as well as lyrically and
vocally.” Während dieser nachdenkliche Track an Patti Smith Poesie erinnert, hat das triumphierende „Suicide
Divebombers” einen grandiosen David-Bowie-Vibe, der in einen herrlichen Refrain überleitet. Lewis sagt, dass sie
den Satz „You were selling tickets to my funeral" geschrieben hatte, als sie 21 war und mit diesem nun endlich den
passenden Song dazu gefunden hat. „It's the closing credits, the glitter is pouring off your face, the world's blowing
up and what can we do but keep dreaming of forever together," erklärt sie.
Das Album wandert spielerisch auf dem schmalen Grat zwischen Punkrhythmen („All Is For God”) und lässigem
Gitarrenrock („Fantasy Bar“) und enthält sogar einen glitzernden Pop Song („Uh huh“). Auch der Gesang, der
manchmal fauchend und energiereich, manchmal verletzlich und zart klingt, überzeugt durch seine Vielseitigkeit.
Ebendiese wird sowohl Fans von The Licks als auch jedem gefallen, der Lewis bisher noch nicht live auf der Bühne
gesehen hat.
„Everything she's feeling, it's just right there for you," meint Rodriguez-Lopez. „It's just honest. It's her. All the music
encapsulates her and it's driven by her, and it's made for her."
Lewis betont, dass „Terra Incognita“ das Album sei, das sie immer gehofft hat zu schreiben. „I wanted to make a
record that has full flavor and spectrum. Not the same song 11 times," so Lewis. „I felt I needed to break
conventional songwriting habits, allow those roaming voices to come out. Terra Incognita means unknown territory
and I wanted – needed – to go there. Not everybody wants to. But I got no one to answer to, so why not feed the
muse? It's all about this love of expression and an audience who's willing to take the journey into my mythical sonic
forest of dreams, where romance and tragedy are next to heaven."
www.juliette-lewis.com
www.myspace.com/juliettelewis
www.roadrunnerrecords.de/artist/Juliette+Lewis
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